Mit dem Beginn des 20. Jahrhundert entstand eine eigenständige Kunstform »Muralismo«, die auf den präkolumbischen Wandmalereien basiert. Themen sind unter anderem geschichtliche Ereignisse der früheren Kulturen, die Revolution sowie soziale wie politische Verhältnisse.

1921 entstanden erste Wandmalereien in der »Escuela Nacional Preparatória«, in der sich die großen Themen des Muralismo abzeichnen, wie die Geschichte Mexikos und die Conquista mit ihren verheerenden Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung.

Die wichtigsten Vertreter des mexikanischen Muralismo sind Diego Rivera, José Clemente Orozco und David Alfaro Siqueiros.