Das Wachstum des mexikanischen Bruttoinlandproduktes (BIP) war 2004 das höchste seit dem Jahr 2000. Es lag allerdings unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt. Mexiko war im Jahre 2004 mit einem Bruttoinlandsprodukt von 676 Mrd. US-Dollar die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas und ist mit Abstand die bedeutendste Exportnation dieser Region. Die mexikanische Eigenproduktion sind um 2,2 Prozent und die Autoexporte um 6,5 Prozent zurückgegangen, dafür bedeutet der Inlandsabsatz von 1,1 Millionen Fahrzeugen eine Steigerung um 12,0 Prozent im Vergleich zu 2003.

Der Bundeshaushalt Mexikos für 2004 hatte ein Volumen von 1,650 Billionen Pesos (ca. 122 Mrd. Euro) und ist somit um 8% gegenüber 2003 gewachsen. Das erlaubte Defizit lag wiederum bei –0,7% des BIP.

  • Mexiko-Wirtschaft

      • Ausfuhrgüter:
            Rohöl, Erdgas, petrochemische Produkte, Baumwolle, Tomaten, Kaffee, Garnelen, Rinder, Zink, Textilien, Bekleidung, chemische Produkte, Transportmittel und Maschinen, Kraftfahrzeuge, Elektrogeräte, Zucker
      • Außenhandel (2004):
        • Export: 211 Mrd. US$
        • Import: 215 Mrd. US$
        • Hauptlieferländer: Mit weitem Abstand wichtigster Handelspartner sind die USA, gefolgt von China und Japan. Die Bundesrepublik Deutschland ist der viertwichtigste Handelspartner Mexikos.
        • Hauptimportprodukte: elektrische+ elektronische Geräte, Maschinen & Ausrüstungen, Kfz u. Kfz-Teile
        • Direktinvestitionen: 28 Mrd. US$ (Prognose 2005)

    Begünstigt durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA), ist es vor allem die mexikanische Exportwirtschaft, Platz 8 der Weltrangliste, die erheblich zur wirtschaftlichen Stabilität beiträgt.

    • Landwirtschaft:
      • Angebaut werden hauptsächlich Mais, Zuckerrohr, Früchte, Gemüse, Kaffee, Baumwolle, Getreide und Bohnen. Außerdem Viehzucht und Fischerei. Nutzfläche sind 14,5 %, von der Anbaufläche bewässert sind ca. 25 %.
    • Industrie:
      • Nahrungsmittelindustrie, chemische Industrie, Metallverarbeitung, petrochemische Industrie, Bergbau, Textil- und Bekleidungsindustrie, Automobilindustrie, Herstellung von Gebrauchsgütern.
    • Landwirtschaft:
      • Große Zahl kleiner landwirtschaftlicher Betriebe, die meist zur Eigenversorgung Mais, Weizen, Reis und Bohnen anbauen sowie Baumwolle, Kaffee, tropische Früchte, Tomaten.
    • Rohstoffe:
      • Erdöl und Erdgas, Zink, Salz, Kupfer, Silber, Gold, Mangan, Phosphate, Blei, Schwefel, Antimon sowie größere Uranvorkommen.
    • Wirtschaft (2004):
      • BIP (in Mrd. US$): 675
      • BIP je Einwohner: 6.420 US$
      • Wirtschaftswachstum: 4,1 %
      • Inflationsrate: 5,19 %