Die Weihnachtsfeierlichkeiten in Mexiko beginnen schon am 16. Dezember mit nächtlichen Posadas. Posadas gehen auf die Tradition der Herbergssuche zurück, die von den Spanischen Missionare mitgebracht wurde.

Mit großer Anteilnahme gehen die Kinder, wie Maria und Joseph auf Herbergsuche, sie laufen von Haus zu Haus und bitten um Einlass. »En nombre de cielo, os pido posada – im Namen des Himmels, wir bitten um Herberge«, singen sie und spielen dazu auf ihren selbst gebastelten Instrumenten. Bei den typischen Posadas verweigert man den Gästen zunächst den Zutritt, wie es auch bei Maria und Josef der Fall war. Bei ihrem zweiten Versuch gewährt man ihnen Einlass und das Fest, bei dem auch Piñatas (Tontöpfe mit Süßigkeiten) zerschlagen werden, nimmt seinen Lauf.