Hochkulturen

Als die Spanier 1519 Mexiko eroberten, stießen sie auf Bewohner, deren Kultur in den unterschiedlichen Regionen des Landes seit Jahrtausenden Hochzivilisierte und organisierte Gesellschaften hervorgebracht hatte.

Term Definition
Maya

Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im Präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind. In ihrer Blütezeit stellten sie eine mächtige Hochkultur dar, sie waren Baumeister und Forscher. Sie bauten Paläste, errichteten monumentale Pyramiden, schufen riesige Straßennetze und erforschten die Sterne, um exakte Kalender zu erstellen. Das Gebiet der Maya-Zivilisation erstreckte sich über fast achthundert Kilometer und reichte von der Karibikküste der Halbinsel Yucatán im Norden bis zur Pazifikküste im Süden.

Mixteken

Die Mixteken (in der aztekischen Sprache Nahuatl: die Leute aus dem Wolkenland) oder auch Mixteca genannt, sind ein altes mexikanisches Indianervolk. Die Wolkenmenschen besiedelten einst Teile des heutigen Zentralmexiko, die heute den Bundesstaaten Puebla, Oaxaca und Guerrero zugeordnet werden. Im siebten Jahrhundert traten sie erstmals in Erscheinung und ihre Zentren waren Tututepec, Teozacoalco und Mitla. Ihre Blütezeit begann ab dem neunten Jahrhundert und sie besaßen auch eine Bilderschrift. Noch heute leben mehrere hunderttausend Nachfahren in dieser Region Mexikos.