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Tabak

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Mexiko ist ein Land, in dem schon lange vor Columbus Auftauchen gerollter Tabak geraucht wurde, schon die Mayas erkannten den Nutzen dieser Pflanzen. Im alten Mesoamerika trugen Priester und Würdenträger als Zeichen ihrer Bedeutung einen Beutel Tabak im Gürtel, der Tabak wurde religiös verzehrt und war eine "Pflanze der Götter", mit ihrer Hilfe versetzten sich die Priester in einen Rausch, der ihnen den Kontakt zur Welt der Götter öffnete.

Während in den USA deutliche Ermüdungserscheinungen auf dem Zigarren markt zu registrieren sind, setzt z.Bsp. Mexikos führender Zigarrenproduzent Nueva Matacapán auf die europäischen, aber auch auf die lateinamerikanischen Märkte.

Hauptanbaugebiet für den Tabak ist das San Andrés Tal am Fuße des Vulkans Tiltaepetl, das heiße trockene Klima des San Andrés Tals ist sehr günstig für den Anbau der wunderbaren, feinen und dünn blättrigen Tabake, die für die Einlage bestimmt sind. Auf der fruchtbaren Vulkanerde werden der Sumatra-Tabak und seit neuestem auch der Havanna-Tabak in hoher Qualität angebaut. Die Zigarren passen sich dabei auch den europäischen Geschmacksvorstellungen deutlicher als bisher an. Neue Tabakkreuzungen und dadurch auch neue Tabakmischungen zeigen in diese Richtung. Heute produziert man dort Marken wie Te-Amo, Santa Clara und Matacan. Mexikanischen Zigarren sagt man nicht gerade Eleganz nach, aber sie hatten und haben ihre entschiedenen Liebhaber bis heute, innerhalb Mexikos sowieso.

Die Mexikaner sind neben den Kubanern die einzigen Zigarrenhersteller die mit den unterschiedlichen Blättern einer Pflanze eine komplette Zigarre herstellen können. Mexiko-Tabak verfügt über große schwarz-graue Blätter, die beim Abbrennen eine außergewöhnlich weiße Asche hinterlassen. Der Tabak gilt als besonders würzig. Qualitativ hochwertige mexikanische Deckblätter kommen ausnahmslos aus Veracruz.

Aktualisiert ( Montag, den 24. August 2009 um 14:17 Uhr )  

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Schlagzeilen

Mexikanische Archäologen haben auf der Halbinsel Yucatán sieben sehr alte Mayastätten entdeckt. Die Stätten mit den Namen Oxmul, Polok Ceh, Nichak, Cuzam, Chan Much, Tzakan und Chankiuik wurden am östlichen Stadtrand von Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, freigelegt. Die sieben Fundorte verteilen sich über ein Areal von zehn Quadratkilometern.
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